Saint Martin


Da sagt noch mal einer, dass es auf der Welt keine Kontinuität mehr gibt und alles irgendwie im Umbruch ist. Nicht so auf Saint Martin! Es ist grautrüb und schüttet immer wieder wie aus Eimern. Seit 2023 hat sich ganz offensichtlich nicht viel verändert. Auch die Jetskis und Speed-Boote brettern noch wie 2023 aus und in den Kanal zur Lagune und ballern ohne jede Rücksicht durch’s Ankerfeld. Es ist immer wieder dasselbe Bild. Vorn der coole Macho und hinten die genervte und sich verzweifelt festklammernde Stringtanga-Dame, die nach dem heißen Ritt ihrem kühnen Macho sagen muss, wie toll er das alles gemacht hat und vor allem, wie schön es war, auf einer betonharten Piste mit ihm – bährämm – bährämm – bährämm – von einer Welle zur nächsten zu hüpfen. Das sie insgeheim hofft, dass die nächsten 150€ der Urlaubskasse doch lieber für ein Candle-Light-Dinner ausgegeben werden, verschweigt sie allerdings ihrem Helden. Zwischen die Jetskis mischen sich in lockerer Folge die Speedboote, die mit spektakulären Turns kurz vor der Einfahrt noch einmal ihren Gästen dieses besonders hochfrequente Gequietsche entlocken, das nur entstehen kann, wenn man dem blanken Hans wirklich tief ins Weiße des Auges blicken muss.
Um all dem wenigstens etwas aus dem Weg zu gehen, haben wir weiter im Westen des Kanals geankert. Dort ist deutlich weniger los, aber auch dort ist man vor den Irren nicht ganz sicher.

Auf der anderen Seite ist nicht zu übersehen, dass sich die Hauptsaison ihrem Ende zuneigt. Das Ankerfeld ist übersichtlich leer und von den vielen Moorings ist kaum noch eine belegt. So haben wir viel Platz und das ist auch gut so, denn in der Nacht geht es richtig los. Unser Willkommensregen war nur ein kleiner Vorgeschmack.


Der Winddreher auf Nordost weckt uns in der Nacht mit dem Ankeralarm. Das Wetterleuchten kündigt die Gewitter aus Westen an und der Wind legt zu. Ein Nordost ist nicht gerade die beste Windrichtung für die Marigot Bay. Es bläst inzwischen mit 25 kn direkt auflandig in die Bucht hinein. Der Regen fliegt waagerecht über das Wasser und die Wellen sorgen innerhalb kürzester Zeit für einen nicht mehr enden wollenden Affentanz. In einer kurzen Regenpause lassen wir noch einmal 15m Kette raus. Nur gut, dass das Ankerfeld so gelichtet ist, so können wir einfach mehr Kette stecken, ohne einem Nachbarn zu sehr auf die Pelle zu rücken. Auf 6m Wassertiefe liegen wir nun vor 50m Kette. Das sollte reichen, auch wenn der Wind mit den Gewittern noch einmal zulegt. Die Wellen haben inzwischen schon gut einen Meter. Das Gezerrte an unserem Ankergeschirr ist heftig und die PINCOYA wirft sich ungemütlich hin und her.

„Gegenläufig ...“

„Gegenläufig …“

Dann kommen die Gewitter. Sie kommen von Südwesten, obwohl der Wind aus Nordosten in die Bucht bläst. Die Wetterlage ist schon einigermaßen kurios. Am Boden bläst es wie blöde aus Nordosten und die Gewitter ziehen genau entgegengesetzt. Diese merkwürdige Gegenläufigkeit wird von einer Strömungsdelle auf Höhe von 300 hPa verursacht. Das ist zwar noch nicht ganz der Jetstream, aber schon recht dicht dran. Seit mehr als einer Woche hält sich diese Delle ziemlich hartnäckig über den nördlichen Kleinen Antillen und bestimmt unser Wetter. Und nun lässt sie die hohen Gewitter gegenläufig über die Bodenströmung zu uns heranziehen.
Die halbe Nacht kracht, blitzt und stürmt es wie blöde. Die PINCOYA liegt sicher, wenn auch nicht gerade ruhig und gemütlich. Der Wind ist nicht das Problem, der jault nur eindrucksvoll herum, doch davon könnten wir noch deutlich mehr verdauen. Es sind die Wellen, die uns in der Koje herumrollen lassen und lautstark an den Bug klopfen. Wir liegen klassisch auf Legerwall und die Wellen laufen mit eindrucksvollen Höhen ungehindert in die Bucht ein. Wieder einmal sind wir heilfroh, dass wir unser Ankergeschirr für die Größe der PINCOYA doch etwas überdimensioniert haben 🙂. Doch was heißt hier überdimensioniert? Beim Ankern hilft eben viel auch viel und macht vor allem ein gutes Gefühl.

Erst weit nach Mitternacht wird es etwas ruhiger. Doch es bleibt ruppig, auch wenn die Gewitter langsam abziehen. Man gut, dass wir auf den BVIs nicht noch einen Tag länger gezögert haben, dann hätten wir in dieser Nacht da draußen ziemlich einen auf die Mütze bekommen. Doch dieses Schietweder mit all dem Schichtendurcheinander in der Atmosphäre hat auch sein Gutes. Ein Hurricane kann in solch einem Durcheinander nicht entstehen. Zumindest meinen wir, das so verstanden zu haben. 😇


Wir leben noch etwas länger aus unseren Vorräten 🥺
Am Vormittag sieht es dann ganz gut aus. Das Wetter hat sich weitgehend beruhigt. Die Windrichtung ist zwar immer noch blöd, aber weniger Wind macht eben auch weniger Theater. So beschließen wir, doch noch schnell zu einer ersten Einkaufstour aufzubrechen. Nach sechs Wochen Cheddar muss nun dringend mal etwas anderes her. Im Grunde genommen ist dieses Cheddar-Bashing ja ungerecht, doch es hat sich bei uns so eingeschlichen. Zu unserer Entschuldigung muss man allerdings auch sagen, dass es auf dieser Seite des Atlantiks nicht ganz unberechtigt ist. Doch gegenüber dem echten englischen Cheddar, der aus dem Dorf Cheddar in Südengland kommt und nur noch mit einem Klacks Orangenmarmelade gekrönt werden kann, ist es wirklich gemein. Denn der echte Cheddar hat absolut nichts mit dem zu tun, was sie hier auch Cheddar nennen. Da bildet der Cheddar eine Art Schicksalsgemeinschaft mit Brot, Pizza und vielen anderen Dingen. Es scheint sich um eine spezielle Art der Evolution zu handeln. Irgendwann erinnert nur noch der Name an die gemeinsamen Vorfahren, doch alles andere ist irgendwie auf der Strecke geblieben.


Voller Vorfreude lassen wir unser Gummiboot runter und ignorieren die wenigen Regentropfen so lange, bis sie nicht mehr zu ignorieren sind.

„In der Nacht war es heftiger, aber das hier ist auch schon ganz ordentlich.“

„In der Nacht war es heftiger, aber das hier ist auch schon ganz ordentlich.“

Wenn man etwas wirklich will, dann kann man sehr lange an einem Plan festhalten. So lange, bis das T-Shirt tropfnass am Rücken klebt und der Regen beginnt, sich seinen Weg in Richtung Unterhose zu suchen. Aber nun ja, dann warten wir halt diesen Schauer ab, ist ja auch gar nicht so schlimm, so können wir die Zeit nutzen, um uns schnell wieder etwas Trockenes anzuziehen.

„Ein ungemütliches Unwetterchen“

„Ein ungemütliches Unwetterchen“

„Auch Wetteronline hat es gemerkt 🙂“

„Auch Wetteronline hat es gemerkt 🙂“

Doch aus dem kurzen Schauer wird ein erbärmlicher Schüttregen und auch der Wind meint, dass einige Beaufort mehr viel besser zu dem Gesamtarrangement passen. Kaum haben wir trockene T-Shirts an, können wir auch schon nicht mehr ins Cockpit. Natürlich könnten wir, aber das macht nun nur noch Sinn, wenn wir nackt sind und auch etwas Duschzeug dabei haben. Der Wind bläst den Regen waagerecht über das Wasser, das Bimini hat seinen Dienst als Rainimi schon längst quittiert und so haben wir nun so eine Art Komfortdusche mit seitlichen Duschdüsen im Cockpit.

„Das ist nichts, um einkaufen zu fahren.“

„Das ist nichts, um einkaufen zu fahren.“

Doch leider hat der Regen auch ein wirklich leichtes Spiel, denn er wird durch nichts mehr wirklich aufgehalten. Alles trieft. Wieso haben wir eigentlich immer noch nicht diese blöden Seitenteile genäht? Wir Deppen wussten doch, dass Saint Martin auf dem Programm steht!

„Der Samstag fällt nach allen Regeln der Kunst ins Wasser.“

„Der Samstag fällt nach allen Regeln der Kunst ins Wasser.“

Das nahe Ufer verschwindet zeitweise hinter den Regenschleiern und das triumphierende Bährämm-Bährämm-Bährämm der rasenden Macho-Magnete verkümmert zu einem dumpfen Brummen, das im Blindflug versucht, das rettende Ufer zu finden. Die Chancen auf ein Candle-Light-Dinner am nächsten Abend sind deutlich gestiegen 😊. Teilweise ist es wie Nebel. Kleine Welt! Vom fernen Dinghy Dock ist schon lange nichts mehr zu sehen. Die gesamte Marigot Bay wird mitsamt der Stadt und dem verheißungsvollen Super-U vom Regen verschlungen. Während die Wellen mal zeigen, wie es sonst nur draußen zugeht.

So vertagen wir unseren Einkauf auf Montag und kramen noch mal in den Vorräten. Der komplette Samstag fällt im wahrsten Sinnen des Wortes in Wasser. So wie unsere Bugkoje. Im Vertrauen auf unser Vorschiffzelt haben wir die Luke einen kleinen Spalt offen gelassen und nicht fest verriegelt. Glücklicherweise ist es Regenwasser, was sich ja nachhaltiger trocknen lässt als Seewasser. Doch etwas Sonne wäre dafür schon gut, nur davon ist gerade weit und breit nichts zu sehen.

Die Sonne kommt erst am Sonntag. Und bald können wir auch wieder trocken schlafen.

„Der Sonntag ist wieder freundlicher, nur jetzt hat Super-U geschlossen.“

„Der Sonntag ist wieder freundlicher, nur jetzt hat Super-U geschlossen.“

„Das verspricht einen guten Montag“

„Das verspricht einen guten Montag“


Im Einkaufsparadies

„Auf zum Einkaufen.“

„Auf zum Einkaufen.“

Wir erinnern uns noch gut, wie wir 2023 nach der Karibik in Horta auf den Azoren das erste Mal wieder durch einen Pingo Doce gestolpert sind. Mit einem Leuchten in den Augen, das man sonst nur zu Weihnachten in Kinderaugen sieht, sind wir damals durch die Regalreihen gewankt. Die Vielfalt der Angebote, die Auswahl und vor allen die Preise haben uns damals direkt in den siebten Konsumrauschhimmel katapultiert.

„Am Dinghy Dock“

„Am Dinghy Dock“

„Auf dem Weg zum Super-U.“

„Auf dem Weg zum Super-U.“

Fast genauso ergeht es uns nun bei Super-U. Die Auswahl kommt zwar noch lange nicht an einen europäischen Supermarkt heran, aber es ist ein Traum. Baguettes, Schoko-Crossaints, verschiedene Sorten Käse, Müsli, Salat, Gemüse, Obst, Schoki und natürlich Wein landen in unserem Einkaufswagen. Die Liste unserer Wünsche ist lang und wir haben vorsorglich gleich mal die Sackkarre und eine Klappbox mitgenommen. Für die Sundowner – das Wetter soll ja besser werden 😊 – kaufen wir uns eine Flasche Gordons Dry Gin. Auf Puerto Rico hätte der Spaß 34$ gekostet, hier sind es 5,99€. Und obwohl wir auf einer französischen Insel sind, gibt es echten Twinings Earl Grey Tea lose in einer 200g Dose. Das rettet den Schiffsjungen, denn irgendwie scheint unser letztes Vorratspack Tee Fahnenflucht begangen zu haben. Bei Walmart standen lediglich 25 Teebeutel von Lipton ganz oben auf dem Olymp des Teegenusses, wenn man mal von den unzähligen Wohlfühl- und Entspannungstees absieht, mit denen man seine Mitte wiederfinden soll, wenn diese inmitten all der kulinarischen Grausamkeiten das Weite gesucht hat.

„Boah, was das hier alles so gibt.“

„Boah, was das hier alles so gibt.“

Schon nach einer halben Stunde mehren sich die Zweifel, ob wir all unsere Beute überhaupt zum Gummiboot bekommen. Das erfordert Selbstbeschränkung und die ist kein Selbstläufer. Doch mit der Gewissheit, dass wir noch einmal zurückkommen, geht es. 200€ stehen auf dem Display der Kasse, auf Puerto Rico wären wir mit dieser Beute nicht unter 500$ weggekommen. Das aber nur theoretisch, denn praktisch hätte es ja all die Sachen gar nicht gegeben, die nun hinter der Kasse in unserem Einkaufswagen liegen.

„So richtig viel haben wir nicht, aber 200€ sind trotzdem weg.“

„So richtig viel haben wir nicht, aber 200€ sind trotzdem weg.“

Der Weg mit dem Gummiboot zur PINCOYA ist weit und vier Schoko-Croissants schaffen es dann auch gar nicht mehr ganz zurück 😋. So verfliegt schon ein guter Teil des Montags nur mit diesem Einkauf. Denn auch in einem ausgewachsenen Kaufrausch versuchen wir, nicht leichtsinnig zu werden und ziehen konsequent unsere strenge Kakerlaken-Prophylaxe durch.


Das Wetter hält sich. Aus dem Nordost ist inzwischen ein Südost geworden und nach den Gewittern hat die Sonne tatsächlich mal wieder die Oberhand gewonnen. Durch die Winddrehung ist es in der Marigot Bay auch wieder ruhiger geworden. Doch um weiter nach Süden voranzukommen, ist der Südost nun auch nicht gerade ein Hauptgewinn.

„Der Kanal in die Lagune.“

„Der Kanal in die Lagune.“

„Reparatur der Reffleine der Genua.“

„Reparatur der Reffleine der Genua.“

So lassen wir es ruhig angehen, reparieren die Reffleine der Genua und kaufen bei Budget Marine noch zwei weitere Ventilatoren. Nun haben wir vier. Je einen in den beiden Kojen und nun auch noch zwei im Salon. Schon seit März schlafen wir ja gut ventiliert in der Bugkoje und seit San Juan sorgt ein zweiter Lüfter auch im Salon für etwas Luftverquirlung. Allerdings ist das auch der Mittelkojenventilator und wir müssen ihn bei Bedarf umbauen. Das nervt, denn er hat nur einen Fuß und so hängt er im Salon immer etwas provisorisch herum.

„Neue Lüfter ... und gleich mal richtig angeschlossen.“

„Neue Lüfter … und gleich mal richtig angeschlossen.“

Deswegen bekommt nun jeder von uns auch noch einen festinstallierten Ventilator im Salon. Das hört sich vielleicht etwas oversized an, aber allein der leichte Luftstrom macht echt schon einen großen Unterschied. Und da im Herbst nach Curaçao noch Panama und Mittelamerika auf unserem Programm stehen, wäre es schon so eine Art Selbstkasteiung, auf diese kleinen Helferlein zu verzichten.

„An der Einfahrt zur Lagune.“

„An der Einfahrt zur Lagune.“


Vor unserer nächsten Einkaufstour checken wir aus. Für uns sind die französischen Inseln eigentlich ein Segen. Alles geht ohne jedes Theater online, wenn da nicht die anderen Inseln wären. Und so brauchen wir einen Stempel auf dem Ausdruck des Online-Formulars, um auf unserem Weg nach Süden eventuell auf Saint Kitts oder Montserrat einchecken zu können. Ohne Stempel geht da nichts, obwohl im digitalen Zeitalter des 21ten Jahrhunderts ja eigentlich absolut nichts mehr geheim ist.
Uns sind die Fragen nach dem Woher und Wohin beim Ein- oder Auschecken sowieso ein Rätsel. Was macht es für einen Unterschied, wenn wir als deutsche Segler auf Montserrat einchecken und aus Saint Martin, Puerto Rico, Saint Kitts oder gar direkt aus Deutschland kommen? Und warum ist es so wichtig, beim Auschecken anzugeben, wohin man nun segelt? Was macht den Unterschied, wenn wir nicht nach Guadeloupe segeln, sondern angeben, dass wir direkt runter nach Curaçao gehen? Doch dies sind absolut wichtige Angaben, ohne die man gar nicht aus- oder einchecken kann. Aber wozu?

Klar gibt es politische Sanktionen, so wie z.B. für Reisen zwischen Cuba und der USA. Aber das sind Ausnahmen. Wohl fast alle Segeltouristen in der Karibik dürfen auf allen Inseln der Karibik ohne Visum einreisen und wenigsten drei Monate bleiben. Dass man sich melden muss, wenn man ein- oder ausreist, steht außer Frage. Aber wieso müssen wir ein Ausreisedokument von irgendeiner anderen Insel vorlegen? Gestempelt vorlegen, denn ohne Stempel geht gar nichts. Diese Rituale sind echt irgendwie aus der Zeit gefallen und die französischen Inseln machen vor, wie es eigentlich sinnvoll gehen kann. Und wenn es auf anderen Insel noch nicht digital geht, dann sollte doch eigentlich ein fröhliches »Moin, da sind wir und wir würden gerne mal für einige Wochen auf eurer hübschen Insel bleiben.« vollkommen ausreichen. Aber nein, so geht es eben nicht. Und deswegen gehen wir nun erst einmal einen Stempel holen. Was auch hinreichend blödsinnig ist, denn den Typen in dem Shop auf Saint Martin interessiert nicht die Bohne, was auf dem Formular steht, das er stempelt. Es geht nur um die 5€, die er für das Stempeln bekommt.


Nach dieser Pflicht füllen wir noch einmal unseren Einkaufswagen bei Super-U. Und diesmal auch mit dem Wissen, dass wir ab jetzt nur noch auf viel teureren Inseln einen Stopp einlegen werden. Deswegen landet nun auch viel »Haltbares« in dem Einkaufswagen, vieles auch schon für die Zeit nach Curaçao.

„Die Runde zwei“

„Die Runde zwei“

Das alles dauert und da die Windrichtung bisher eh nicht günstiger geworden ist, beschließen wir, einfach noch einen weiteren Tag auf Saint Martin zu bleiben. So bleibt Zeit für kleine Bastelarbeiten.

„Aus dem alten Reffgurt der Genua bauen wir uns dann noch schnell zwei MOB-Lifesaver. 99% aller innovativen Ideen für Fahrtensegler sind entweder alte Hüte, Schrott oder so banal, dass sich die Segelzeitschrift eigentlich für die Veröffentlichung schämen müsste. Doch der MOB-Lifesaver ist eine gute Idee und der Nachbau könnte nicht einfacher sein ...“

„Aus dem alten Reffgurt der Genua bauen wir uns dann noch schnell zwei MOB-Lifesaver. 99% aller innovativen Ideen für Fahrtensegler sind entweder alte Hüte, Schrott oder so banal, dass sich die Segelzeitschrift eigentlich für die Veröffentlichung schämen müsste. Doch der MOB-Lifesaver ist eine gute Idee und der Nachbau könnte nicht einfacher sein …“

Im Augenblick hetzt uns keiner mehr und es gibt gerade auch kein günstiges Wetterchen, dem wir hinterher hecheln müssen. So mixen wir uns einen Sundowner-Drink und schauen der Sonne dabei zu, wie sie verschwindet.

„Den Sundowner nehmen wir gerne noch in der Marigot Bay mit.“

„Den Sundowner nehmen wir gerne noch in der Marigot Bay mit.“

Marigot Bay, Saint Martin
18° 03′ 49,0” N, 063° 06′ 13,4” W