Port Antonio -> Port Morant
Distanz: 43,1 sm – Gesamtdistanz 2025: 6.200,5 sm
Am 2ten Weihnachtstag machen wir uns recht schnell auf den Weg. Die Small Craft Warning ist in der Nacht ausgelaufen.
In der Ausfahrt von Port Antonio stehen zwar noch recht ansehnliche Wellen, aber sie brechen sich nur noch über den Flachstellen und nicht mehr auf ganzer Breite. Der Wind reflektiert an den Bergen und so segeln wir die ersten zwei Seemeilen mit Südwind.
Bis zum Northeast Point bleibt es allerdings zäh. Der Wind kann sich für keine Richtung oder Stärke entscheiden. So brechen wir unsere Segelversuche ab. Mir geht es zwar einigermaßen, aber übertreiben müssen wir das Ganze nun auch nicht.
Kurz vor dem Northeast Point geht dann die Post ab. Der Nordostwind schnappt uns und die Rauschefahrt beginnt. Mit knapp 7 Knoten geht’s auf einem Halbwindkurs nach Südosten. Was für eine Befreiung! Geht doch!
#img8 caption=„Suchbild mit Leuchtturm. Genau da müssen wir ums Eck.“
Viel zu schnell sind wir schon im Süden am Morant Point und müssen Halsen, was wir bei dem Speed lieber mal als Q-Wende machen. Danach geht’s sehr vorwindig weiter in Richtung Prospekt Point, vor dem wir dann rechts nach Port Morant abbiegen. Was für ein wunderbarer Segeltag.
Etwas blöd sind die treibenden Netze, die die Fischer hier an Plastikflaschen aufhängen und schwimmen lassen. Die Dinger sieht man kaum, da nur die Flaschen etwas aus dem Wasser gucken. Es sind etwa 7 bis 10m lange Netze, die jeweils von 6 bis 10 Flaschen gehalten werden.
Und es treiben dort unzählige Netze herum. Nachts und unter Motor geht das hier gar nicht. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann man sich so ein Ding eingefangen hat. Teilweise treiben gleich ganze Cluster herum, so dass es schwer ist, ihnen überhaupt auszuweichen.
„Die Flaschen sieht man auch bei Tage erst im letzten Moment. Da kommen blaue Flaschen in blauem Wasser besonders gut.“
Deswegen bleiben wir lieber etwas weiter draußen, dort treiben nicht ganz so viele Netze herum. Aber immer noch genug, um nicht einfach sorgenlos dahinzusegeln. Erst direkt vor der Einfahrt von Port Morant starten wir den Motor und nehmen die Segel runter.
Die Coast Guard, dasselbe Boot CG 136 und auch dieselbe Crew vom letzten Donnerstag, kam schon einmal kurz nach unserer Halse längsseits. Aber sie haben nur geguckt und wir haben keinerlei Anstalten gemacht, mit ihnen auch nur irgendwie in Kontakt zu treten. Einmal Steuerbord, einmal Backbord. Wir sind einfach sitzen geblieben und haben sie überhaupt nicht beachtet.
Als wir nun gerade unseren Anker fallen lassen, kommen sie wieder von hinten auf und rufen zu uns herüber. »Good afternoon. We are from the Jamaica Coast Guard.« Im selben Moment platzt mir fast der Kragen und ich rufe ziemlich verärgert herüber: »Ah, Coast Guard 136. Hello again. We know you, have you forgotten Thursday last week?« Es entspinnt sich ein Gespräch über das Ramming und das Pressen und ich habe echte Probleme, mich in Zaum zu halten. Die Capitana bemüht sich einerseits, mich wieder herunterzubringen, und andererseits, mit dem einen der Officer normal zu sprechen. Zugegeben, keine leichte Aufgabe für die Capitana. Doch die Coast Guarder wissen ganz genau, wer wir sind und was am Donnerstag letzter Woche passiert ist. Der Typ am Ruder guckt während der ganzen Zeit nicht ein einziges Mal zu uns herüber und ist hoch konzentriert, uns in keinem Fall noch einmal mit seinem Boot zu berühren. Das ist ja auch schon mal was.
Doch das ist schwierig, weil der eine Officer, der nun versucht, gutes Wetter zu machen, nacheinander alle Papiere übergeben haben will. Irgendwie scheinen die Jungs aber dennoch ziemlich verpeilt zu sein und ihre eigenen Regeln und Formalitäten nicht zu kennen. Die von der Immigration gestempelte Crewliste gilt auf Jamaica wie ein Ausweis für auswärtige Segler und das Cruising Permit bekommt man nur, nach einem vollständigen Check-in beim Zoll, und zwar vom Zoll. Trotzdem müssen wir noch einmal alles einzeln herüberreichen und werden mehrfach gefragt, ob wir auch vollständig eingecheckt haben. 🙄 Meine Blicke sind böse und zornig. Vielleicht auch etwas mehr. Das kann und will ich auch gar nicht verbergen. Wenn Blicke töten könnten, wären alle drei inzwischen schon wenigstens schwer verletzt.
Der Typ, der nun unsere Papiere geprüft hat, versucht zum Schluss noch einmal, gut Wetter zu machen. »If you need any assistance …«, beginnt er. Aber ich falle ihm ins Wort und aus meinen Augen schießen zwei Blitze zu ihnen herüber: »We don’t need any assistance, we just want to be left in peace.«
Danach drehen sie ab und grinsen verlegen. Aber sie haben verstanden. Soviel ist wenigstens sicher.
Nachdem wir mit der Coast Guard durch sind und im Cockpit sitzen, atmet die Capitana tief durch und seufzt: »Gott, ich könnte mich für Port Antonio in den Arsch beißen! Wie schön ist das hier!« Das trifft den Nagel auf den Kopf. Mehr muss man zu Port Antonio gar nicht sagen. Nur auf die Coast Guard, die hier auch eine Basis direkt neben der Polizeistation hat, könnte man gut verzichten. Allerdings ist Port Morant kein Port of Entry, so wäre nur noch Kingston übrig geblieben, wenn man Port Antonio vermeiden möchte.
Zwischen den Tagen
Zwischen den Tagen klingt auch unser Segeljahr aus. Die letzten Seemeilen in 2025 sind gesegelt. Und Weihnachten ist auch durch, wobei wir dieses Jahr nicht viel Weihnachtliches hatten. Die Besinnlichkeit und Ruhe ist irgendwo auf der Strecke geblieben, doch das meiste ist mit der Tigermücke den Bach runtergegangen.
Doch in Port Morant liegen wir nun bestens. Ein guter Platz, um einfach mal einige Tage so vergehen zu lassen. Das tut meinem Bein gut, obwohl sich die Spontanheilung etwas Zeit lässt. Glücklicherweise gibt es in Port Morant nur wenig bis nichts, was uns von unserem Müßiggang ablenken könnte. Doch das Wetter ist prima und wir können von hier aus die dicken Wolken im Norden der Blue Mountains und über Port Antonio sehen. Die Entscheidung, uns zu verlegen, war mehr als gut.
Unsere französischen Nachbarn bitten uns, mal zwei oder drei Tage auf ihr Schiff aufzupassen, weil sie mit dem Bus nach Kingston fahren wollen. Kein Problem für uns, wir haben eh nichts anderes vor, als hierzubleiben. Dabei erzählen sie uns, dass es nicht besonders schlau ist, in Port Morant zu baden. Es soll Krokodile 🐊 geben, die sich zwar eher ufernah aufhalten und auch nicht so weit in Richtung Meer schwimmen, aber man sollte es eben doch lieber nicht darauf ankommen lassen. Mit so einem Krokodil ist ja nicht zu spaßen, die nehmen immer gleich einen großen Happen. Eigentlich hatten wir gelesen, dass die Burschen eher im Westen von Jamaica beheimatet sind, aber nun ja… Und seit dieser Information sieht die Capitana in jedem Blubbs rund um die PINCOYA immer gleich ein hungriges Krokodil 🐊, das auf Beute lauert. So duschen wir im Cockpit, ohne ein Schwimmerchen um die PINCOYA zu machen. Schwimmen wäre für mein blödes Bein sicher gut, aber so schlimm, dass man es gleich an ein Krokodil verfüttern muss, ist es nun auch wieder nicht.
Ansonsten recherchieren wir die Versandmöglichkeiten für den neuen Furler. Dabei scheiden recht schnell alle Länder auf unserer Reiseroute bis zu den USA aus. Doch die neuen Zollvorschriften der USA sind in der letzten Zeit auch nicht einfacher geworden. Es gibt keine wirklichen Informationen, aus denen wir etwas für unsere Situation als »boat in transit« ableiten könnten. So läuft am Ende alles eher auf die Bahamas hinaus, zumal wir dort ein DHL-Express-Paket auch lagernd und zur Abholung empfangen können.
Parallel dazu vermessen wir unsere Fenster und überprüfen jedes einzelne Maß anhand der Maße aus der Zeichnung. Alles passt und stimmt. So bitten wir Ertec um ein Angebot für alle Fenster. Einmal in der 8mm-Einfachverglasung und einmal als Thermo-Doppelverglasung. Hoffentlich bleibt das Ganze bezahlbar, aber eine Alternative haben wir eh nicht, wir können nur auf die Doppelverglasung verzichten, was allerdings für unsere Pläne ziemlich schade wäre.
So vergehen die Tage, doch die Energieeinbußen, die wir nach Aruba und speziell vor Port Antonio hinnehmen mussten, kann auch die Sonne in Port Morant nicht ausgleichen. Wir sind zwar nur 500 Seemeilen in den Norden gesegelt, aber im Vergleich zu Aruba steht die Sonne hier deutlich tiefer, und auf die 60 bis 80 Ah, die uns unser Windrad auf den ABC-Inseln zuverlässig dazugeliefert hat, müssen wir auf Jamaica ganz verzichten. So nehmen wir ab und zu den Generator dazu, um Wasser zu machen, doch damit kündigt sich auch gleich schon wieder ein neues Problem an.
… eigentlich brauchen wir das alles gar nicht!
Das Jahr hätte so friedlich ausklingen können, es wären nur noch zwei Tage gewesen, und alles neue Ungemach hätte 2026 zu verantworten gehabt. Für 2025 hätte es so einfach sein können, sich noch einmal von seiner versöhnlichen Seite zu zeigen. Bei einem Abschied bleibt ja meist der letzte Eindruck hängen und es gibt danach keine echte Möglichkeit mehr, den zu korrigieren. Das ist wie bei Menschen, doch die meisten Menschen haben das ja auch noch nicht begriffen, und so bleibt auch das Jahr 2025 unversöhnlich bei sich. Seit Anfang September gefällt es sich ganz offensichtlich in der Rolle, eine absolut bemerkenswerte und vor allem fast lückenlose Serie von Problemen hervorzubringen.
Als ich beginne, diesen Absatz zu schreiben, sehe ich schon die verdrehten Augen unserer Blogleser vor mir. Kann das alles wahr sein oder hat ihn ein zweiter Fieberschub in den Wahn getrieben? Kritiker würden schreiben: »der Realität vollständig entrückt«, »zu dick aufgetragen« oder »warum immer noch einen drauflegen?«. Glaubwürdigkeit geht anders, ohne Frage, aber es ist eben die Realität und nicht irgendeine Geschichte.
Im Vorschiff bummert derweil der Wassermacher. Bisher hat er munter vor sich hin gebrummt. Seit zwei Tagen läuft er unrund. Filter dicht? Wasserzulauf verstopft? Luft im System? Ein ganzer Reigen von Ursachen tanzt fröhlich durch die PINCOYA. Wir nehmen den Druck weg und starten noch einmal neu und langsamer. Doch wieder dasselbe Bummern.
Also reinigen wir die Filter und blasen auch gleich den Zulauf durch. Letztens hatte sich die Klospülung auch einige Algen reingezogen, die wir rausblasen mussten. Warum also nicht auch der Zulauf des Wassermachers? Dazu eignet sich übrigens eine elektrische Sup- oder Dinghy-Pumpe bestens. Mit bis zu einem Bar wird alles aus einem Zulauf geblasen, und wenn nicht, hat man eh ein größeres Problem.
Doch das Bummern bleibt. Im Handbuch steht als Nächstes: Ventile reinigen. Kleinste Verunreinigungen können die Ursache sein, deswegen sitzt vor der Pumpe ja auch ein 5µ-Filter. Da wir unseren Wassermacher aber recht kunstvoll in die hinterste Ecke hineingezwirbelt haben, kommen wir nur an 3 der 6 Ventile und genau die 3 Ventile im Zulauf sind unerreichbar zugebaut. Man kann sie zwar sehen, aber nicht mit einem Schraubenschlüssel herankommen.
So beginnen wir die Demontage der Halterung und die Capitana bekommt den Auftrag, wenn der Schiffsjunge mal wieder alles doppelt und dreifach verschraubt, zu fragen, ob nicht auch die Hälfte der Schrauben ausreichen könnte. Das sind späte Erkenntnisse, die gerade jetzt Zeit sparen würden.
Dann können wir den Motor und die Pumpe so verkanten, dass wir auch an die 3 Zulaufventile der Hochdruckpumpe kommen. Eins nach dem anderen schrauben wir raus, reinigen es und setzen es wieder ein. Der Wassermacher hat schon 450 Stunden auf dem Buckel, aber eigentlich sieht alles noch sehr gut aus. Ok, etwas Dreck ist in den Zulaufventilen. Ziemlich sicher eine Folge der schlechten Wasserqualitäten der letzten Monate. Spanish Water auf Curaçao war eine einzige Katastrophe, das Wasser im Bucuti Canal war auch eher grenzwertig und der ganze Dreck vor Port Antonio hat dem Ganzen dann wohl den Rest gegeben. Nach 2 1/2 Stunden läuft er wieder, aber das Bummern ist immer noch da. Nun ist guter Rat teuer.
Doch damit nicht genug. Nach dem Belohnungsbier für die erfolglose Wassermacher-Reparatur will auch das Klo kein Wasser mehr ansaugen, um das körperlich gefilterte Restbier wegzuspülen. Was ist da nun wieder? Es ist schon dunkel. Der Schiffsjunge fummelt hier und da, aber ohne Erfolg. Heute ist es zu spät, morgen mehr. Doch leider stelle ich nach all der Fummelei den Hebel des Klos nicht wieder auf »flush«. Der erfahrene Segler ahnt, was nun in der Nacht folgt. Beim nächtlichen Klogang stehe ich mit beiden Füßen im Bad im Wasser. Das Wasser steht in der Duschwanne schon Oberkante Unterlippe und hat sich einen Weg in die Bilge gesucht. Der Bilgenbereich steht auch schon komplett unter Wasser, aber wenigstens ist es oberhalb der Bodenbretter noch trocken. So kann man auch sein Schiff versenken! 😳 Bevor ich mich wegen dieser ausgemachten Dämlichkeit in den Arsch beiße, lenzen wir Bad und Bilge. Super! Auch das noch! Unsere Prio-Null-Liste für morgen wächst.
Morgens dann zuerst die Ursachensuche am Klo. Der Übeltäter ist schnell gefunden, ein kleiner Plastiknippel blockiert die Pumpmimik des Klos. Das Teil sieht aus, als ob es irgendwo abgebrochen ist, doch wir finden keine Stelle, der wir es zuordnen könnten. Da das Teil schwimmt, könnten wir es auch angesaugt haben. Klein genug ist es und genügend Unrat schwimmt ja nun wirklich rund um Jamaica herum. Der viele Plastikmüll war uns schon bei der Anfahrt aufgefallen, und bei ungünstigen Strömungen war der West Harbour von Port Antonio auch voll davon. Nun gut, wenigstens können wir nun wieder auf Klo. Das ist ja auch schon mal was zu Silvester.
Bei dem nächsten Versuch, Wasser zu machen, beginnt der Wassermacher wieder genauso zu bummern wie am Vortag. Eine Wunderheilung über Nacht wäre gut gewesen, aber Weihnachten ist durch und die Heiligen Drei Könige kommen erst im neuen Jahr. Also tauschen wir nun die drei Zulaufventile aus, die wir gestern schon gereinigt haben.
Inzwischen haben wir ja Routine und glücklicherweise auch den notwendigen Wartungssatz an Bord. Das bringt etwas, wenigstens meint das unsere Hoffnung, beseitigt aber das Bummern nicht ganz. Auch die Produktionsrate bleibt ungewöhnlich niedrig. Nun sind wir mit unserem Latein echt am Ende. Silvester ist keine gute Zeit für so einen 💩! Das nervt dann doppelt. Und die Serie unserer Probleme aus den letzten Monaten kann sich inzwischen auch echt sehen lassen. Rein statistisch kann es im neuen Jahr nur besser werden, doch was hilft uns diese Statistik heute?
Als letzte Idee tauschen wir dann auch noch die 3 Ventile auf der Hochdruckseite aus. Und siehe da, der Wassermacher läuft ruhiger. Abwechselnd gehen wir horchen und die Hand auflegen. Wir sind uns nicht ganz sicher, ob uns die Hoffnung nun wieder einen Streich spielt oder es tatsächlich besser geworden ist. In jedem Fall ist der Output etwas höher und so lassen wir ihn erst einmal laufen.
Bis zum neuen Jahr sind es noch 8 Stunden, dann wird sicher alles gut.
Doch die Freude dauert nicht lange. Die Produktionsrate sinkt, die Drehzahl des Motors nimmt ab und das Bummern steigert sich. Außerdem wird der Motor ungewöhnlich heiß. So schalten wir den Wassermacher aus, mixen uns einen Silvester-Drink und sind ratlos.
»Ratlos« ist dabei allerdings schamlos untertrieben, denn gerade kommt einfach zu viel zusammen.
Bisher konnten wir ja wenigstens ein Problem lösen, bevor ein neues begann. Wobei die Gesamtserie auch schon vollkommen ausreichend war, um an der Sache an sich und einfach an allem anderen auch zu zweifeln. Nun kommen aber die neuen Probleme schon hinzu, bevor die alten überhaupt vollständig gelöst sind. Der Haufen wird immer größer. Wo soll das alles nur hinführen? Und um ehrlich zu sein, das ist selbst für den größten Optimisten schlicht zu viel. Ziemlich niedergeschlagen gehen wir in den Endspurt des Jahres 2025. Doch auch dieser Endspurt gelingt nur im übertragenen Sinne, denn seit Silvestermittag haben die Gelenkschmerzen begonnen, die eigentlich fest zu dem Chikungunya-Fieber dazugehören und bisher ausgeblieben sind.
Nicht gerade ein guter Jahresausklang, es kann kaum dicker kommen.
Da wir überhaupt keine Idee mehr haben, was unserem Wassermacher fehlen könnte, schreiben wir eine Mail an Herrn Matz von Aquatec. Bei uns ist es etwa 16:30, also in Deutschland inzwischen 22:30 und damit 1 1/2 Stunden vor Neujahr. Wir schildern die Symptome und bitten um eine Diagnose und Hilfe. Eine Stunde später bekommen wir schon Antwort mit einem Hinweis auf die möglichen Fehlerursachen, einer Reparaturanleitung und einigen Photos, um die Sache klarer zu machen. Wir haben mit allem gerechnet, aber dass ein Kundenservice so kompromisslos GROSS geschrieben wird, damit haben wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet.
So haben wir kurz vor Mitternacht und dem Jahreswechsel einen neuen Hoffnungsschimmer, dass wir wenigstens die Probleme mit dem Wassermacher wieder in den Griff bekommen. Was aus dem Rest wird, muss 2026 zeigen, doch ein funktionierender Wassermacher ist schon mal ein essentieller Baustein, wenn es für uns 2026 entspannt weitergehen soll. Mal sehen…
Wobei in letzter Zeit definitiv zu viele Blogs auf »Mal sehen …« enden oder ein »Mal sehen …« beinhalten. Das ist ein Ding, das sich in 2026 wirklich dringend ändern muss!
Port Morant, Jamaica
17° 53′ 07,3″ N, 076° 19′ 13,9″ W
































