Ocho Rios


Oracabessa -> Ocho Rios
Distanz: 11,6 sm – Gesamtdistanz 2026: 187,6 sm

„von Oracabessa -> nach Ocho Rios“

„von Oracabessa -> nach Ocho Rios“

Nach acht Tagen verlassen wir Oracabessa mit einem tränenden Auge. Doch es muss weitergehen. Gestern haben wir mal überschlagen, wie es überhaupt weitergehen kann. Pläne zu schmieden, macht ja unendlich viel Spaß, und allein deswegen werden wir auch weiterhin neue Pläne schmieden. Doch man darf sich davon auch nicht zu sehr treiben lassen, denn wenn am Ende die grobe Idee noch passt, ist ein seglerischer Plan ja schon bestens aufgegangen 🥳.

Doch mal abgesehen davon, wie es nun um unseren Plan steht, wir brauchen dringend mal wieder einen richtigen Supermarkt. Bisher waren die Versorgungsmöglichkeiten auf Jamaica ja eher dürftig. Das Angebot der chinesischen Supermärkte hat zwar zusammen mit unseren Vorräten für’s Tägliche ausgereicht, dennoch haben wir überproportional von unseren Grundvorräten gelebt, was unsere Bevorratung nun doch etwas aus dem Gleichgewicht gebracht hat. Sicher hätten wir mit einem Mietwagen auch zu einem Supermarkt fahren können, der das Wort »Super« auch wirklich verdient hätte. Doch das hätten wir in Kingston machen müssen, doch dort wollten wir ja möglichst schnell nur noch wieder weg. Das war also auch nichts.

So setzen wir nun all unsere Hoffnungen auf Ocho Rios. Jamaica ist zwar nicht preiswert, aber auf den Caymans wird es noch einmal deutlich teurer werden. Etwas wehmütig denken wir an die französischen Inseln zurück. Die mit Abstand besten Versorgungsbasen in der Karibik.


„Grautrüb ... Ocho Rios voraus.“

„Grautrüb … Ocho Rios voraus.“

Auch nach Ocho Rios kreuzen wir vor dem Wind. So geht das noch am besten. Es ist grautrüb. Ein guter Tag, um sich ganz unspektakulär nach Ocho Rios zu verholen. Ocho Rios muss man wegen der vorgelagerten Riffe von Nordwesten aus anlaufen. Wieso es immer genau dann wie blöde blasen muss, wenn wir gerade dabei sind einzulaufen und den Anker werfen wollen, bleibt das Geheimnis unseres Segelglücks 🤨.

„Immer wieder heftig, wenn wir es gerade gar nicht so recht gebrauchen können.“

„Immer wieder heftig, wenn wir es gerade gar nicht so recht gebrauchen können.“


„Vor Anker in der Bucht von Ocho Rios“

„Vor Anker in der Bucht von Ocho Rios“

Die Bucht von Ocho Rios ist nahezu geschlossen und das schon, ohne dass ein Kreuzfahrtschiff dort liegt. Wenn dann so ein Monster quer zu der Einfahrt festmacht, bleiben für die Durchfahrt nur noch 30m hinter dem äußeren Poller der Kreuzfahrer. Als wir ankommen, ist allerdings keins da, doch Ocho Rios ist auch schon ganz ohne Kreuzfahrer komplett auf eine touristische Spaßgesellschaft gepolt. Und so blöd wie wir sind, machen wir auch noch den Fehler, an einem Samstag anzukommen. Samstage sind in diesen Hochburgen das maximale Grauen, da sich zum Saturday Night Fever der Touristen-Rummel mit dem Party-Wahnsinn verbündet. So fällt unser Anker nicht nur inmitten der Bucht, sondern auch inmitten eines unbeschreiblichen Rummels.

„Das Predigerboot neben uns 😳“

„Das Predigerboot neben uns 😳“

Wir ankern zunächst etwa 100m vor dem Predigerschiff, dessen Soundanlage wir ja schon aus Port Antonio kennen. Dort bereitet man diesmal allerdings keinen Gottesdienst vor, sondern wahrscheinlich eine Geburtagsparty. Eine goldene Fünfzig leuchtet zu uns herüber.

„Die Bettenburgen von Ocho Rios“

„Die Bettenburgen von Ocho Rios“

Am Strand vor den Bettenburgen versuchen mehrere Animateure, die Gäste zu einer gemeinsamen Gymnastik zu motivieren, die über das Heben des rechten Arms gegen das Gewicht einer Piña Colada hinausgeht. Doch das scheint nur wenig Anklang zu finden, denn die Aufforderungen werden immer eindringlicher, ohne dass sich am Strand eine motivierte Gruppe zusammenfindet.

„Der Wahnsinn I“

„Der Wahnsinn I“

Noch während wir unseren Anker einfahren, haben uns mehrere Ferraris und Lamborghinis als Wendemarke ausgemacht. Natürlich sind das keine echten Straßenflutschen, sondern nur Plastikattrappen, unter denen ein normales Motorboot steckt. Was aber der Freude der meist herrlichen Fahrer keinerlei Abbruch tut, da wenigstens die Außenborder ähnlich viele PS haben wie ein richtiger Ferrari. Und zudem sind die Motoren laut, richtig laut, was zielsicher für noch mehr Freude sorgt.

Dazwischen Jet Skis und aufblasbare Sofas, Matratzen und Bananen, die hinter wenigstens 2x 450 PS hergezogen werden und auf denen sich in der Regel die zugehörigen Damen der Lamborghini-Herren kreischend festklammern, während der Fahrer versucht, sie abzuschütteln, und ein anderer den Riesenspaß Runde für Runde filmt.

Und inmitten dieses Wahnsinns versucht ein tapferer StandUp-Paddler, sein Gleichgewicht zu halten. Wahrscheinlich ein woker Grüner, dessen Überzeugung durch sein gelebtes Vorbild, die Welt doch noch zu verändern, nun auch arg aus dem Gleichgewicht gerät.

„Der Wahnsinn II“

„Der Wahnsinn II“

In uns keimt der Gedanke auf, wieder zurück nach Oracabessa zu motoren. Das wäre zwar blöd, aber eindeutig entspannter. An der Mooring neben uns macht ein Spaßkatamaran nach dem anderen zum Gästewechsel fest. Die ruhigsten Momente dabei sind noch die 20 Minuten, in denen die Bar wieder aufgefüllt wird, nachdem die alten Gäste zu brüllenden Rhythmen als »the most exceptional guests ever« mit Fist-Bump 👊 für die Herren und Küsschen 😘 für die Damen verabschiedet wurden und bevor die nächsten ebenso »exceptionällen« Gäste ebenso überschwänglich begrüßt werden. Wie man so etwas als Crew täglich aushält, ist mir ein Rätsel. Die müssen Drogen nehmen. Was wahrscheinlich der Grund ist, warum es überall so riecht wie in einem Amsterdamer Coffeeshop gegen 22 Uhr.


„Auf Einkaufstour. Das Zeug unten links sind keine Hunde-Brekkies, sondern ernst gemeintes Frühstück.“

„Auf Einkaufstour. Das Zeug unten links sind keine Hunde-Brekkies, sondern ernst gemeintes Frühstück.“

So treten wir die Flucht nach vorn an und beschließen, den Supermarkt »Progressive Foods« in Augenschein zu nehmen. Auf den Photos aus Google Maps sieht der richtig vielversprechend aus. In der Marina von Ocho Rios gibt es allerdings kein echtes Dinghy Dock, aber irgendwie soll man sich in der hintersten Ecke dazwischen drängeln können. Dort ist auch die Polizeistation, die übermorgen für uns das Prozedere unseres Check-outs »vermitteln« soll.

In der Marina geht es etwas ruhiger zu, dort sind nur die Locals mit ihren Buden, also der logistischen Basis der Gesamtbespaßung. Natürlich fallen wir dort komplett aus dem Rahmen, werden aber total freundlich und hilfsbereit empfangen. Und am nächsten Tag merken wir, dass wir nicht nur hilfsbereit begrüßt wurden und werden, sondern inzwischen auch als »the Germans with the small boat« bekannt wie ein bunter Hund sind. »The small boat« erklärt sich ganz einfach dadurch, dass am nächsten Morgen »Mein Schiff 1« an der Pier liegt. Was keine Zweifel an den Größenverhältnissen mehr aufkommen lässt.😂

„Wenn ein Kreuzfahrtschiff anlegt, ist die Bucht nahezu geschlossen.“

„Wenn ein Kreuzfahrtschiff anlegt, ist die Bucht nahezu geschlossen.“

Die Jamaicaner sind wirklich aufgeschlossen und hilfsbereit und so ist es selbstverständlich, dass wir ein Plätzchen für unser Dinghy bekommen und sogar die Polizei vorbeischaut und bestätigt, dass das »a good place« ist. Der Security-Mann hält uns das Tor auf und gleich drei weitere besorgte Herren sorgen dafür, dass wir auch den richtigen Weg einschlagen und uns nicht verlaufen.
Wow! Das alles ist ehrlich und freundlich und ohne einen Hintergedanken. So kann es auch gehen 🙂. Sehr angenehm.


Auf dem Parkplatz für den Strand schauen wir aufs Handy, um nachzusehen, wie es denn nun weiter zum »Progressive Foods Market« geht. Doch wir kommen gar nicht so recht dazu nachzusehen, da werden wir schon angesprochen, was wir suchen und wohin wir denn wollen. Und zack werden wir in die richtige Richtung gelotst. Natürlich wollen uns auch alle freien Taxis fahren, aber es ist kein Problem, wenn wir ablehnen und sagen, dass wir den kurzen Weg schon noch zu Fuß schaffen.


Der Supermarkt ist wirklich eine Offenbarung. Es gibt fast alles, was wir uns gewünscht haben, wenn auch nicht ganz zu den Preisen, die wir uns insgeheim erhofft hatten. Jamaica ist zwar nicht im karibischen Sinne extrem treuer, aber ein Edeka in Deutschland ist dagegen ein absoluter Billigdiscounter.

„Die erste Einkaufstour ist fertig, nun müssen wir es nur noch bis zur PINCOYA schleppen.“

„Die erste Einkaufstour ist fertig, nun müssen wir es nur noch bis zur PINCOYA schleppen.“

Zurück geht’s mit einem Einkaufsplan für das nächste Mal und mehreren voll gepackten Einkaufstaschen. Mehr können wir auf einmal nicht schleppen. Auf dem Rückweg treffen wir natürlich wieder unsere »Wegweiser« und werden mit den Worten empfangen: »Ah, you’ve found the market! Fine, have a nice day.« So viel Freundlichkeit macht ein gutes Gefühl und als wir nun die Taxis mit dem Hinweis ablehnen, dass wir nur noch zu unserem Schiff in der Bucht müssen, sind wir endgültig als »the Germans with the small boat« bekannt.


Zurück auf der PINCOYA schlagen die Wogen des totalen Wahnsinns wieder direkt über unseren Köpfen zusammen. Auf dem Predigerboot konnte der Soundcheck erfolgreich abgeschlossen werden und ein Shuttle Boat bringt unermüdlich neue Gäste heran, während die unzähligen Lautsprecher im Takt der heißen Rap-Rhythmen in ihren Halterungen hüpfen. Wie eine »50er Party« mit so einem Rap zusammenpasst, ist uns ein Rätsel, doch auch hier könnten einige Joins für eine gezielte Spaßvermittlung gesorgt haben. Doch leider hat der Wind etwas gedreht und so liegen wir nun direkt in der Einflugschneise der Hammermucke.

Also ankern wir um. Etwas weiter vor und etwas weiter rüber. Das bringt in der kleinen Bucht zwar auch nicht viel, aber immerhin können wir uns nun unter Deck wieder fast normal unterhalten. Doch wir haben die Rechnung ohne den Disco-Katamaran gemacht. Als es dämmert, macht der an der Mooring fest, wo normalerweise die Spaßkatamarane ihren Gästewechsel machen. Für einen erneuten Ankerplatzwechsel ist es zu spät, wobei auch die Frage »Wohin«, keine wirkliche Antwort findet. Und was nun abgeht, stellt alles in den Schatten, was wir jemals erlebt haben. Vielleicht hat der Katamaran-Hersteller ja auch für ein spezielles Lloyd-Zertifikat einen maximalen Belastungstest in Auftrag gegeben. Könnte ja sein. Wenigstens für uns ist es einer, denn die Ohropax sind dem, was nun bis weit nach Mitternacht folgt, definitiv nicht gewachsen.

Es ist ein normaler Motorkatamaran um die 44″. Doch auf dem hüpfen im Takt der Disco-Mucke etwa 40 bis 50 meist weibliche Sängerinnen, die sich mit ihren Karaoke-Künsten ständig versuchen, zu überbieten, während der Rest mitkreischt. Nun fragt sich jeder normale Segler, wie 40 bis 50 Menschen überhaupt auf so einen Katamaran passen. Die Sache ist ebenso einfach wie unbequem. Alle stehen, kreischen und hüpfen im Takt, zum Hinsetzen gibt es schlicht keinen Platz mehr. Und um die nächste Flasche Red Stripe an die Lippen zu bekommen, muss man die Kunst des orientalischen Schlangentanzes beherrschen. Leider können wir in der Dunkelheit nicht den Typ des Katamarans erkennen, aber da der Katamaran diesen Test bis weit nach Mitternacht besteht, muss die Qualität absolut herausragend sein.


Sonntagsruhe

„Eine ruhige Gutenmorgenstimmung.“

„Eine ruhige Gutenmorgenstimmung.“

Etwas ungläubig schauen wir uns am Sonntagmorgen um. Die Ruhe hat so gegen 3:00 morgens eingesetzt. Und sie hält. Es ist wie ein Waffenstillstand. Vor uns die Bettenburgen, rechts der Strand, dazwischen der Bereich zum Anlanden für all die Spaßmobile, hinter uns das Predigerboot und der Marinabereich. Aber nichts. Alle scheinen sich am Samstag vollkommen verausgabt zu haben. Und so bleibt es auch den ganzen Sonntag. Nun ja, nicht ganz, aber weitgehend, doch im Vergleich zu Samstag ist eben absolut nichts los.


Gegen 6:00 hat »Mein Schiff 1« an der Pier der Kreuzfahrer festgemacht. Wie in einer Karikatur schallt nun aus dem Kreuzfahrer-Terminal und vom Strand Bob Marley bis zu uns herüber. Das Jamaica-Klischee muss für die nostalgischen Kreuzfahrer gewahrt bleiben. Dieses Geschäftsmodell hat Vorrang. Vielleicht ist es nun auch gerade deswegen so gemäßigt, denn das kreuzfahrende Publikum unterscheidet sich ja schon erheblich von der Bettenburgen- und Partyspaß-Gesellschaft. Aber gut so, so kommt Bob Marley wenigstens an diesen Tagen auf Jamaica noch einmal zu Ehren.


Auch wir lassen es ruhig angehen und genießen das erste Mal die Bucht von Ocho Rios. Ein Blick auf die Wettervorhersage hat unseren Start zu den Caymans für Dienstag festgelegt. Da wir seit Curaçao doch mehr motort haben, als wir das eigentlich sonst so machen, und auch das ein oder andere Mal aus Bequemlichkeit die Batterien über die Lichtmaschine geladen haben, tanken wir nach. Unsere Kanistervariante ist ein Segen, denn in Ocho Rios gibt es keine Schiffstanke, an die man einfach heranfahren könnte. So tanken wir 80 Liter aus Kanistern und füllen die dann an der Autotankstelle neben dem Supermarkt wieder auf. Zusätzlich holen wir noch 15 Liter Benzin für den Außenborder und den Generator. Die Ausbeute an Sonnen- oder Windenergie war auf Jamaica bisher echt etwas dürftig. So mussten wir auch den Generator immer mal wieder zur Hilfe nehmen.

„Die Tanktour ...“

„Die Tanktour …“

Mit unseren beiden Tankgängen outen wir uns nun vollends. In Ocho Rios wimmelt es von Touristen und wir latschen mit einer Sackkarre, auf die wir zwei Dieselkanister geschnallt haben, durch die Massen. Zwischen all den Kreuzfahrern ist das schon einigermaßen kurios und so bekommen wir von all den fliegenden Händlern auf der Promenade nach einigen ungläubigen Blicken keine Souvenirs angeboten, sondern aufmunternde Worte mit auf den Weg.

„An der Tanke bei George 🥳 👍 😊“

„An der Tanke bei George 🥳 👍 😊“

Auf dem Rückweg unserer zweiten Tankrunde machen wir bei George Halt. Er hatte uns schon beim ersten Mal angesprochen, ob wir nicht ein kaltes Bier gebrauchen könnten, doch wir haben abgelehnt und gesagt, dass wir beim nächsten Mal zu ihm kommen. Das hat er natürlich nicht ernst genommen und so ist das Hallo um so größer, als wir nun vor ihm stehen und zwei kalte Bier haben wollen.

George hat nur eine kleine Bude an der Promenade und so setzen wir uns auf die Mauer daneben. Es dauert nicht lange, bis wir zu einem kleinen Teil seiner Welt an der Promenade werden. Natürlich kennt George hier Gott und die Welt und da wir nun mit unseren Dieselkanistern vor Georges Bude auf der Mauer sitzen, haben wir schnell zu allen möglichen Leuten Kontakt. Inzwischen ist jedem der fliegenden Händler und Budenbesitzern auf der Promenade auch klar, dass wir »the crazy Germans with the small boat« sind. Die Jerry cans verraten uns ja nun wirklich eindeutig.

„Etwa in der Mitte die PINCOYA.

„Etwa in der Mitte die PINCOYA.

Es ist lustig, dort zu sitzen, und so nehmen wir gleich noch ein zweites Bier bei George. Die PINCOYA können wir zwischen den Bäumen sehen und wildfremde Menschen sagen uns: »Ah, you are watching your boat? Have a great Day!« Und zeigen auf die PINCOYA.

„Der Strand vor der Promenade.“

„Der Strand vor der Promenade.“


„Da liegen wir...“

„Da liegen wir…“

Am nächsten Tag gehen wir noch einmal kräftig einkaufen. Das tut zwar unserem Portemonnaie richtig weh, aber nicht so doll, wie es ihm auf den Cayman Islands weh tun würde. Nun sind wir vorbereitet und können gleich morgen aufbrechen. Endlich geht es mal wirklich weiter. Der erste größere Schlag in 2026 wartet auf uns.

„Dieses Bild ist ein besonderes Geschenk von Holger, der uns von »Mein Schiff 1« aus in der Bucht von Ocho Rios photographiert hat. 🙏“

„Dieses Bild ist ein besonderes Geschenk von Holger, der uns von »Mein Schiff 1« aus in der Bucht von Ocho Rios photographiert hat. 🙏“

Ocho Rios
18° 24′ 36,6” N, 077° 06′ 29,7” W